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THEMA: Re:Schleswig an Sachsen
 
Parcus James Fraser

Schleswig
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graphgraph
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Schleswig an Sachsen      10.10.2018 20:56:42 --- 1 Woche, 1 Tag her  
Parcus sass in seinem Zelt, der Bote wartete davor bis man ihn losschicken würde.


QUOTE:
An den Herzog Harwan von Sachsen

Hiermit erbitte ich die Durchreise für unser Handelsheer nach Emden/Bayern.

Hochachtungsvoll
Stallare Parcus James Fraser



Er rollte das Pergament zusammen rief den Boten herein "Hier überbringe das persönlich und warte auf Antwort." Der Bote nickte und lief zu seinem Pferd und dann ritt er los.
 
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Zora Julynn von der March

Schleswig
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graphgraph
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Re:Schleswig an Sachsen      12.10.2018 18:43:12 --- 1 Woche her  
Die Handelsheere hatten sich bereits auf den Weg gemacht, als der Jarl mir den Auftrag erteilte, die Durchmarschrechte zu erbitten. Schnell waren die Schreiben erstellt und den Boten übergeben.


"An Harwan
Herzog Sachsens

Seid gegrüsst Harwan,

ich ersuche Euch, unseren Handelsheeren freies Geleit zu erteilen.
Wir möchten Eure Lande lediglich zur Passage nach Franken nutzen und werden uns ruhig und friedlich verhalten.

Für Schleswig!
Zora Julynn von der March
Stallara Schleswigs"
 
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Harwan

Sachsen
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graphgraph
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Re:Schleswig an Sachsen      13.10.2018 21:35:24 --- 5 Tage, 21 Stunden her  
Zu später Stunde klopfte es an einer kleinen unscheinbaren Türe im Schlosse zu Goslar.
Herr?
Außer seinem eigenem Atem vernahm der Page kein Geräusch, so klopfte er erneut, nunmehr etwas heftiger.
Herr? Ich weiß euch ist nicht wohle, doch eilt es gar sehr.
Und wieder Stille. Der Page trat von einem Fuße auf den anderen, was sollte er nur tun? In den letzten vier Tagen hatten nur der Medicus und die Kammerzofen den Raum betreten. Und die Kammerzofen waren häufig mit den Speisen zurückgekehrt ohne das er sie angerührt hatte.

Also was sollte er nur tun?
Noch einmal klopfen, ja!
Nein, falls er wirklich schliefe würde er sich an der harten Eiche nur die Finger wund hauen und nichts erreichen.
Die Depeschen morgen übergeben? Und was wenn er morgen noch immer unpässlich wäre? Die schleswiger Boten warteten immerhin schon seit gestern, und die Botschaft schien keinen Aufschub zu dulden sonst hätten die Nordmannen keinen zweiten entsandt!

Der Page atmete mehrmals tief durch. Es mußte sein, es mußte! Und so öffnete er langsam die Türe. Draußen dunkelte es schon, und so spendete nur seine kleine Laterne ein wenig Licht. Er lenkte den Lichtschein zum Bette das direkt neben der Türe stand und fand es verlassen. Wohl zerwühlt, doch eben ohne Person darin. Halb schob er sich durch die Tür und konnte nunmehr auch den Arbeitstisch einsehen, doch fand sich auch hier niemand. Sein Herz schlug wild als er nun die Türe vollends aufsch… He! Auaa! krächzte es von hinter der Türe und der Page machte erschrocken einen kleinen Satz in den Raum hinein und Wasz… Wasz willscht du? erblickte den Kämmerer hinter der Türe wie er auf seinem Nachttopf zusammengekauert da saß. Anscheinend war er eingeschlafen während er seine Notdurft verrichtete, und gar unsanft geweckt als der Page ihn mit der Türe die Zehen gequetscht hatte.

Herr, da ähn äh, sind zwei Boten mit Depeschen und ich glaube ähm, also das ihr äh, ich meine das ihr euch die angucken müßt.

Von wem? nuschelte der Kämmerer und machte einen Versuch sich aufzurichten.

Äh, die Boten haben sie gebracht ähm, äh.

Der Kämmerer seufzte und gab seinen Versuch aufzustehen auf. Dasz war mir schzon klar, aber wer had die Boden geschzickt? ohne die Antwort abzuwarten streckte der Kämmerer ihm die Hand entgegen.

Schleswig! Die Boten sind Schleswiger und da kommen sie aus Schleswig von äh einem ähm umständlich hantierte der Page mit seiner Laterne und den Briefen hin und her um die Absender zu entziffern, gab es schließlich auf und reichte dem Kämmerer die Briefe. Doch griff dieser nicht zu sondern sah ihn nur mit einem wehleidig entnervten Blicke an. Es schien Ewigkeiten zu dauern bis er endlich begriff das er dem Kämmerer lediglich aufhelfen und so aus seiner unkomfortablen Position aufhelfen sollte. Er half ihm noch bis zum Tische, setzte seine Laterne an und gab ihm die Briefe. Noch bevor er die zweite Kerze entzünden konnte grunzte der Kämmerer vergnügt.

Schleszwi... der Kämmerer hustete schwer, bekam einen regelrechten Hustenanfall so daß der Page ihm auf die Schultern klopfte und ihm Wein in einen Krug eingoß. Nach kurzer Zeit und einem großen Schluck hob er erneut zum Sprechen an. Schleszwicher die sich ruhig und friedlich verhalden, dasz wär' mal wirglich neu. Es schien ihn tatsächlich etwas zu erheitern, er war immer noch aschfahl und zerzaust, aber zumindest seine Augen hatten wieder etwas Glanz. Seine Stimme schwankte jedoch immer noch zwischen einem Röcheln und einem Krächzen als er fortfuhr Abor es sin unsre Freinde, su wolle mir se nich warden lasze und so griff er mit zittrigen Händen zum Federkiel

.:
An die Kommandanten des schlesiger Handelsheeres,

es sei euch die friedliche Passage durch die Lande der Sachsen gewährt.

gezeichnet und gesiegelt
Harwan
Verweser des Herzogtums Sachsens


Der Page schaute stirnrunzelnd zu wie der Kämmerer die Botschaft unterschrieb. Als der Kämmerer sie dann siegelte und ihm übergab war die Neugier gar zu groß.
Verzeiht, doch ähm... äh, ist es denn gestattet das Ihr? Ich meine, ihr seid schließlich nicht der ehrenwerte Harwan, und dürfte nicht eigentlich nur er? Also falls das mal herauskommt und...

Schzau, wenn wir dasz jets zsu Harwan noch Frange schziggen, damit ehr unnerschzreibe ka dann sin de Schzlewischer scho…? Genau.

Nachdenklich nahm der Page das Schreiben, und er sollte noch sehr lange darüber grübeln, selbst als die Boten schon längst wieder bei ihren Heeren, die Heere nach ihrer Reise wieder in der Heimat, der Winter dem Frühjahr und der Sommer einem neuen Winter gewichen war.

Doch all dies bekümmerte den Kämmerer nicht mehr. Sein Steiß schmerzte von seinem ungewollten Nickerchen auf dem Nachttopf und sein Rücken brannte wie Feuer, so war er froh endlich wieder in sein warmes und bequemes Bett kriechen zu können um sich dort dem Schlafe zu ergeben. Allein, dazu kam es in jener Nacht nicht mehr. Die Zofe die ihn am nächsten Morgen das Frühstück bringen sollte schloß ihm ein letztes Mal die Augen. Als sie das Zimmer verließ war das herzögliche Siegel noch an seinem Platze, als der Medicus wenige Stunden später eintraf schon nicht mehr.
 
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