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Re:Das Großfürstentum zu Mähren an Franken (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Das Großfürstentum zu Mähren an Franken
 
Nadezda von der March

Mähren
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Re:Proklamation des Großfürstentum zu Mähren      06.07.2017 20:15:15 --- 4 Monate, 2 Wochen her  
Mit einer Antwort aus Genua hatte Wilhelm nicht unbedingt gerechnet, wirklich überrascht war er nun aber auch nicht, als er das Schreiben in der Hand hielt. Mit spitzer Feder machte er sich an die Beantwortung.

"Beate,
Herrscherin am roten Kreuze Genuas

seid ohne Sorge, den Einwohnern ist nichts geschehen, das Eigentum der Menschen ist nicht angerührt - nur die Menschen stehen jetzt wieder unter unserem, rechtmäßigen Schutz .
Was Eure Wünsche für meine Gesundheit betrifft kann ich Euch versichern, daß ich mich in der Heilkunde etwas auskenne und auch entsprechend ernähr , sodaß vielerlei Leiden meiner Mitritter mir verschont blieben.
Und was eine mögliche Reise nach Rom betrifft, solltet Ihr Euch keine Sorgen machen, einem gläubigen Menschen hilft der Vater in Rom, wenn er ihm die Aufwartung machen will.
Also sorgt Euch nicht zu sehr um mich, sondern kümmert Euch um Euer Anwesen und, daß es Genua am Mittelmeer gut geht. In anderen Regionen kümmern sich andere Herrscher schon ausreichend genug.

Wilhelm der Thüringer grüßt Euch"

Er war sich sicher, dass seine Worte das Wohlwollen seiner Großfürstin erhielten. Und wenn nicht, wäre es zu spät. Bis Nadezda zurückkehren würde, hatte der Bote Genua schon lange erreicht.


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Nadezda von der March

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Re:Das Großfürstentum zu Mähren an Sachsen      14.11.2017 21:59:29 --- 1 Woche her  
Oben in der ledernen Schreibmappe, die ihre besten Zeiten schon hinter sich hatte, wie die abgenutzten Kanten verrieten, lag ein kurzes Schreiben aus Sachsen. Zum Kaiser hatte sich da ein gewisser Saxnot selbst ernannt. „Sachsen“ dieser Name trieb die Wut in die Adern. Wie auch immer dieser Siegfried Vargrsson an seinen Bischofstitel gekommen war, jetzt hatte er sich anscheinend etwas Neues einfallen lassen.
Ihre Glückwünsche zu dem Titel des Kaisers würden etwas anders ausfallen, als dieser Saxnot erwarten würde.

"An
Saxnot


Werter Saxnot,
mir ist nicht schlüssig, aus welcher Hand Ihr den Kaisertitel erhalten habt und ob Ihr ihn rechtmäßig nutzt.

Vielmehr gehe ich davon aus, dass es eine weitere Teufelei des sächsischen Bischofs Siegfried Vargrsson ist. Vielleicht seid Ihr es sogar selbst! Aber es nutzt Euch nichts, Euch hinter einem anderen Namen zu verstecken.
Eines Tages werde ich Euch zur Rechenschaft ziehen, für das, was ihr meiner Familie und mir angetan habt.

Denkt daran, jeder Tag, an dem die Sonne untergeht, bringt Euch und mich dieser Stunde der Rache näher!

Nadezda von der March
Großfürstin von Mähren"


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Re:Das Großfürstentum zu Mähren an Franken      14.11.2017 22:11:51 --- 1 Woche her  
Das Schreiben, dass sie nun in die Hände nahm, kam aus Franken. Sie las es und wusste nicht, was es zu bedeuten hatte, weshalb sie es erst einmal kopfschüttelnd zur Seite legte.
Mit Überraschung sah sie auf das Siegel des nächsten Schreibens und brach es. Es war das Siegel des Kaisers. Zunächst neugierig, dann betroffen, las sie die Zeilen, die sie darüber aufklärten, dass der Kaiser verstorben war.
Nadezda rutschte auf ihrem Sessel etwas nach hinten und nahm das Blatt in beide Hände.
Dann runzelte sie die Stirn und nahm sich noch einmal das Schreiben aus Franken. Ein weiterer Blick auf die Nachricht aus Kärnten. Etwas passte hier nicht zusammen und je öfter Nadezda auf die Schreiben sah, desto klarer wurde es ihr.
Diese impertinente Person“ grollte es aus ihrem Mund. „Wie kann er es wagen...“ regte sich Nadezda auf und schlug mit der Faust auf den Tisch. „Dieser Franke“ Schon der Gedanke an ihn, ließ ihr die Galle hochkommen. Dabei kannte sie ihn nicht einmal persönlich. Aber durch seine Androhung, die Ostmark angreifen zu wollen, während sie auf deren Hilfe im Krieg gegen den Norden wartete, hatte das Leben vieler guter Männer aus Mähren gekostet. Das war unverzeihlich aus ihrer Sicht. Und nun schickte er sich an, sich in die Belange des Kaiserreichs einzumischen. Dem würde sie einen Brief schreiben! Nadezda war nun richtig in Rage als sie die Worte auf das Papier brachte. Als sie fertig war, las sie es noch einmal. Vielleicht sollte sie doch etwas daran ändern, es etwas milder formulieren? „Pah, wurde auf das Leben eines meiner Männer Rücksicht genommen?“ murmelte sich vor sich hin, während der Brief gezeichnet und gesiegelt wurde.

"An
Imperator Falkmar Rex Franconiae
aus dem Hause derer von Felben


Werter Falkmar von Felben,

nach langer Zeit auf Reisen ward es mir nun möglich, meine Korrespondenz zu sichten.
Ich bitte meine späte Antwort zu entschuldigen.

Euer Schreiben ist gleichermaßen irritierend wie überraschend.
Mir war nicht bekannt, dass Ihr, Imperator Falkmar Rex Franconiae, mittlerweile zum Boten des Kaisers ernannt wurdet. Oder tragt Ihr mit dieser Aufgabe Eure Bestrafung mit der Reichsacht ab?
Anders ist es mir nicht zu erklären, dass Ihr die Nachricht vom Tode ihrer Majestät Kaiser Aldrik von Nassenfels in die Welt tragt, ist es doch sicher nicht an Euch dieser traurigen Pflicht nachzukommen.

Weitere Auffälligkeiten enthält Euer Schreiben.
Es traf bereits im Frühjahr des Jahres hier ein. Das offizielle Schreiben zum Tode des erlauchten Kaisers jedoch erst geraume Zeit später.
So drängen sich mir folgende Fragen auf:
Wie konntet Ihr bereits Monate im Voraus über den Tod des Kaisers Kenntnis erlangen? Ich gehe nicht ernsthaft davon aus, dass Ihr zum Boten des Kaisers ernannt wurdet.
Seid Ihr der schwarzen Magie fähig und könnt in die Zukunft sehen?
Oder habt Ihr Spione im Kaiserreich, die Euch über alles, was dort geschieht, Bericht erstatten? Auch über ein mögliches Siechtum des Kaisers?
Oder ist es gar so, dass Ihr ursächlich für den Tod des Kaisers verantwortlich seid? Und deshalb davon künden konntet?

Bei allem Willen zu Versöhnung und einem friedlichen Miteinander, kann und werde ich keine Fürsprache für Euer Ansinnen halten, solange mir diese Fragen nicht ausreichend beantwortet wurden.

Nadezda von der March
Großfürstin von Mähren"


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Re:Das Großfürstentum zu Mähren an Kärnten      14.11.2017 22:16:59 --- 1 Woche her  
Jetzt war sie wieder etwas ruhiger und widmete sich dem Anschreiben aus Kärnten.
Der Kaiser war tot. Der Kaiser in seiner Funktion, das hatte in den letzten Jahren nicht sonderlich viel ihres Interesses erhalten. Dass sich Mähren gut entwickelte lag in ihrer Hand und natürlich in den Händen, der guten Männer und Frauen um sie herum.
Vom Kaiser hatte sie nie etwas erhalten, nicht einmal die Aufmerksamkeit, als sie in ihrem einzigen Schreiben an ihn eine Art Kritik unterschwellig geübt hatte. Und wenn sie an den Reichstag vor ein paar Jahren dachte, musste sie schmunzeln. Das war bestimmt die beliebteste Geschichte in den Wirtshäusern Frankens.
Ein Glück, sie war nicht dabei gewesen. Andererseits hatte sie stattdessen Egil in dieser Zeit kennen gelernt. Vielleicht wäre der Reichstag doch besser gewesen.

Allerdings als Mensch, da konnte sie den Verlust, den die Familie derer von Nassenfels erlitten hatte, nachvollziehen. Und für diesen Verlust konnte sie Mitgefühl empfinden. Zögerlich setzte sie die Feder an und versuchte eine angemessene Beileidsbekundung zu formulieren.

"An
Benedict von Nassenfels
Herzog von Kärnten

Werter Benedict von Nassenfels,

mit Bedauern vernehmen wir die Nachricht vom Tode seiner kaiserlichen Majestät Aldrik zu Nassenfels und bekunden unser Beileid.
Sein Tod bedeutet nicht nur den großen persönlichen Verlust für Euch, seine nächsten Angehörigen, sondern ebenso einen immensen Verlust für das Volk Kärnten und das gesamte Kaiserreich.
Das Volk Mährens wünscht Euch Gottes Gnade, diesen Verlust zu überwinden und für eine segensreiche Führung Kärntens.

Gott befohlen

Nadezda von der March
Großfürstin von Mähren
Gräfin von Olmütz
Baroness von Wiesenforst"


Die Schreiben sollten schnellstmöglich ihre Ziele erreichen, weshalb Boten gerufen und auf den Weg geschickt wurden.


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Letzte Änderung: 2017/11/14 22:18 von Nadezda von der March.
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Nadezda von der March

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Re:Das Großfürstentum zu Mähren an Sachsen      14.11.2017 22:24:29 --- 1 Woche her  
Als Ivar sah, wie ein Bote aus dem Arbeitszimmer seiner Mutter kam und einige Schreiben in seine lederne Tasche verstaute, kam ihm eine Idee.
Er sprach den Mann an und mit einigen guten Worten, aber noch mehr Talern, konnte er ihn davon überzeugen, für ihn auch ein Schreiben auszuliefern.
Er lief schnell in sein Gemach und kam bereits nach kurzer Zeit mit einem vorbereiteten Schreiben in der Hand zurück.
Der Bote sah erleichtert auf, als er feststellte, dass ihn ein anderer Auftrag ebenfalls in dieses Land bringen würde.

"An
Siegfried Vargrsson
Bischof des Herzogtums Sachsen

Werter Herr,
ich schreibe Euch als Sohn des Egil Schwarzdorn und zukünftiger Herrscher des Großfürstentum Mähren an.
Mein Vater starb in Euren Landen, nur seine Gebeine konnten von meiner Familie bestattet werden.
Doch sein Schwert, welches mein Erbe ist, befindet sich noch in Eurer Hand.
So bitte ich Euch, mir mein Erbstück nicht vorzuenthalten und das Schwert meiner Ahnen an mich zu übergeben.

Es grüßt

Ivar Schwarzdorn
aus dem Hause von der March
Großfürstentum Mähren"

Der Bote steckte auch dieses Schreiben in seine Tasche und verschwand dann in Richtung Pferdestall, um alsbald über den Burghof in die Welt zu reiten.


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Severin von Felben

Franken
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Re:Das Großfürstentum zu Mähren an Franken      14.11.2017 23:14:40 --- 1 Woche her  
An die ehrenwerte Nadezda von der March
Großfürstin von Mähren


Selbstredend habt Ihr recht und es ist nicht unsere Pflicht Euch vom Tod Eures Kaisers zu künden.

Der Thron des Rex Franconiae ist jedoch hinreichend informiert gewesen, weswegen wir uns mit unserer Nachricht etwas Zeit gelassen haben, um niemanden zu diskreditieren.

Unseren Informationen nach, war er schon lange Tod da wir Euch geschrieben haben, warum Ihr nicht seitens Eures hoheitlichen Herrschers informiert wurdet kann ich nur mutmaßen, daher will ich es unterlassen.

Da das Regnum leider nur bedingt Zugriff auf Kaiserliche Korrospondenz hat kann ich Euch auch nicht sagen, warum die Verlautbarung des Regnum schneller zu Euch gelangte, jenes müsst Ihr bei den Nachkommen Eures Kaisers in Erfahrung bringen welche Gründe hierfür vorlagen.

Liebste Großfürstin, das der Kaiser verstorben ist, mag für seine Familie ein Trauerfall sein und als jenes wollen wir es auch werten. Für das Regnum jedoch ist der Verlust jedoch begrenzt.

Viel gutes lässt sich über den Kaiser von unserer Seite aus nicht sagen, außer das er im Brief Verkehr steht höflich war.

Seid Euch jedoch versichert, wir haben den Tod des Kaisers nicht zu verantworten, Franken töten Ehrenhaft im Duell oder auf dem Schlachtfeld, nicht jedoch mit dem Messer im Rücken unserer Gegner.

Von der Hand eines Meuchelmörders wie mein Vater, starb der Kaiser jedoch nicht, er starb wie er lebt. Weit vom Schlachtfeld und ohne die Einwirkung anderer.

Damit hoffe ich das all Eure Fragen beantwortet wurden.

Im Regnum sieht man hier zu Lande eher die Möglichkeit einen neuen Pfad zu betreten der ohne Krieg zwischen den Reichen auskommt.

Es wäre mir eine Freude wolltet ihr uns Eure Stimme geben jene Lücke im Reich zu schließen welche der ewige Zorn hervor rief, bedenkt die Stärke einer Allianz zwischen uns auch für Eure Zukunft.

Die stärke Fränkischer Ritter würde auch Euch zur Verfügung stehen, sollten wir zusammen arbeiten.


Gezeichnet und Gesiegelt

Imperator Falkmar Rex Franconiae
Aus dem Haus derer von Felben
 
Letzte Änderung: 2017/11/14 23:17 von Severin von Felben.
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