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Re:Bayern - Das Erbe der Liudolfinger (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Bayern - Das Erbe der Liudolfinger
 
Iris Maria von Ortenburg

Bayern
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Re:Bayern - Das Erbe der Liudolfinger      05.06.2018 10:33:42 --- 4 Monate, 2 Wochen her  
Dorian klopfte an die Tür, kaum daß er Heinrich im Gang erspäht hatte. "Signore von Diessen kommt." Iris zog den Rock ihres frischen Kleides glatt, bevor sie nach einem Stapel Papiere griff und das Zimmer verließ. Mit einem leichten Lächeln drückte sie Dorian die Papiere in die Arme und nahm Heinrichs dargebotenen Arm an.

Schweigend, da sie immer nervöser wurde, führte sie ihn zum Pfarrhaus der Burg, wo ein älterer Priester schon zu warten schien. "Herzogin, gut daß Ihr so zeitig verfügbar seid. Dorians Erklärung, warum ihr meine Zeit in Anspruch nehmen möchtet, hat mich sehr gefreut. Ich gratuliere. Bitte setzt euch. Wie ich sehe habt Ihr euch schon Gedanken gemacht, was für die Hochzeit benötigt wird."

Iris setzte sich und nickte langsam. "Danke für Eure Glückwünsche. Ich habe hier einige Sachen mitgebracht, die mir wichtig erschienen. Meine Geburts- und Taufurkunde, ausgestellt von Eurem Vorgänger hier in Ingolstadt. Dann eine Geburts- und Taufurkunde meines Verlobten, die sein Großvater an meine Großmutter geschickt hatte, die Bestätigung, daß er inzwischen Bayer und nicht mehr Franke ist und eine Bestätigung, daß mein Vater mich schon lange vor seinem Tod als leibliche Tochter anerkannt hat."

Der Priester musterte die Unterlagen, als ihm ein erstaunt er Laut über die Lippen huschte. "Marcus Cispius? Der Marcus Cispius?" Iris nickte nur. Würde es jetzt Probleme geben? Doch der Priester lächelte leicht. "Ich schätze, Ihr möchtet, daß der Name Eures Vaters weiterhin geheim bleibt. Macht Euch deswegen keine Gedanken. Ich muß ihn zwar in die Kirchenunterlagen eintragen, aber das war es schon."


Du hast meinen Tag erhellt, jetzt bist du selbst ins Licht gegangen. Doch ein Teil von dir bleibt und ich werde den Teufel tun und diesen letzten Funken verglühen lassen, indem ich dich vergesse.

Und eine Stimme rief vom Himmel herab: Getrost sein darf, wer im Vertrauen auf Gott stirbt; er darf sich ausruhen von Arbeit und Leid und empfängt gewisslich den Lohn für alle Mühe. (Offenbarung14,13)
 
Letzte Änderung: 2018/06/05 10:34 von Iris Maria von Ortenburg.
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Heinrich von Nürnberg

Bayern
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Re:Bayern - Das Erbe der Liudolfinger      27.09.2018 22:38:58 --- 3 Wochen her  
Iris war schön wenn sie so die Staatsgeschäfte, und die Hochzeit der Herzogin Bayerns war eine Staatsangelegenheit, lenkte. Er konnte sich glücklich schätzen, dass diese Intelligente Frau etwas an ihm fand.
Er hörte dem gesprochenen nur beiläufig zu sondern betrachtete versonnen seine Zukünftige von der Seite. Sie war so organisiert, so vorbereitet. Das was er sonst auch war, hatte er jetzt irgendwie in diesem Sturm der Gefühle, welcher in ihm herrschte etwas verloren. Dieser Fokus auf das Wesentliche, der Blick für die Details und das Planerische, als das ging im jetzt ab, aber nicht Iris. Sie war wie vorher, ausser dass sie ihm ab und an zulächelte und egal wie hell es war, es für ihn dadurch noch heller und strahlender wurde.
"...Vater....Marcus Cispus... geheim bleibt... "
Und doch... er war doch nicht gänzlich umnebelt und abgemeldet.
Er setzte sich etwas gerader hin und sah beide an.
'Warum heisst ihr Vater nicht von Ortenburg, sonder Cispus, und warum muss das geheimbleiben? Ich glaube ich sollte meine Frau da nachher noch dazu befragen...'
"Ich hoffe es ist alles in Ordnung mit den Papieren." sah er auf seine Urkunden, "Abschriften aus Franken zu erhalten dürfte schwierig bis unmöglich werden. Nicht dass das bayerische Heer mich zum Stadtschreiben von Nürnberg begleiten muss." versuchte er einen Scherz zu machen, was für ein Fehlschlag.
Der Pfarrer sah ihn etwas verwundert an, dann die Urkunden.
"Nein nein es Sieht alles ganz gut aus." mit einem leichten Kopfschütteln wandte er sich wieder an Iris und lächelte milde.
"Also, von Kirchenamtswegen sieht alles soweit gut aus und es gibt keine Einwände... ich denke das Heer..."mit einem komischen Blick zu Heinrich"...kann getrost zu Hause bleiben... " wieder an Iris gewandt "Wollen wir jetzt die Zeremonie durchgehen?"
 
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Iris Maria von Ortenburg

Bayern
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Re:Bayern - Das Erbe der Liudolfinger      01.10.2018 14:43:18 --- 2 Wochen, 4 Tage her  
Es dauerte etwas, bis der Pfarrer und Iris auf einen gemeinsamen Nenner gekommen waren. Aber schlußendlich würde die Hochzeitszeremonie in eine Heilige Messe eingefügt werden, bei dem die Fürbitten nicht nur von Pfarrer und Adligen, sondern von jedem, unabhängig vom Rang, der eine rezitieren mochte, gehalten wurden. Hochwürden würde das Thema am Sonntag vor der Hochzieit noch verkünden.

Die Brüder aus dem Kloster Schweiklberg bei Vilshofen würden sich, ebenso wie der Kirchenchor aus Ingolstadt um die Musikalische Untermalung kümmern, das würde der Priester schon einfädeln, während der Gärtner, welcher sich um die Gärten der Burg kümmerte, für den Blumenschmuck zuständig war. Das einzige was Iris und Heinrich noch zu klären hatten, waren die beiden Trauzeugen, welche ein verpflichtender Bestandteil der Zeremonie waren.

Iris würde Dorian fragen oder Charlotte, wobei ein Mann wohl besser geeignet wäre. Ihr Blick glitt kurz zu Heinrich. Ob er Jemanden hatte, den er problemlos zu seiner Hochzeit einladen konnte, damit er ihm den Trauzeugen gab?

Damit daß der Pfarrer am nächsten Tag nochmal bei Iris im Arbeitszimmer erscheinen würde, um mit ihr und ihrem Verlobten die von ihm getroffene Auswahl der Lesung, der Fürbitten für den Adel, der Lieder und ob er Jemanden finden konnte, der das prestige Objekt der Kirche, die neue Orgel, bedienen konnte zu besprechen, damit war Iris auch einverstanden und so wurde das Paar bis zum nächsten Tag entlassen.

Die Sonne blendete Iris etwas, als sie aus dem düsteren Zimmer trat, so daß sie ihren Schritt etwas zögernd setzte, bevor sie zu Heinrich blickte, kaum daß sich ihre Augen an das Licht des Augusttages gewöhnt hatten. "Das ging jetzt doch ganz gut. Ich hätte mit mehr Druck von seiner Seite gerechnet. Offenbar haben wir einen guten Tag bei unserem Pfarrer erwischt."


Du hast meinen Tag erhellt, jetzt bist du selbst ins Licht gegangen. Doch ein Teil von dir bleibt und ich werde den Teufel tun und diesen letzten Funken verglühen lassen, indem ich dich vergesse.

Und eine Stimme rief vom Himmel herab: Getrost sein darf, wer im Vertrauen auf Gott stirbt; er darf sich ausruhen von Arbeit und Leid und empfängt gewisslich den Lohn für alle Mühe. (Offenbarung14,13)
 
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Heinrich von Nürnberg

Bayern
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Re:Bayern - Das Erbe der Liudolfinger      11.10.2018 14:43:09 --- 1 Woche, 1 Tag her  
"Ich hasse es bei einem Pfarrer zu sitzen." grinste er "da fühlt man sich immer so unter Generalverdacht, Anklage und Beobachtung, vom Pfarrer und von Gott, aber ich stimme dir zu, es ist ganz gut gelaufen, und ich habe mich nicht sooo unwohl gefühlt."
Er küsste Sie. "Weißt du schon wer deine Trauzeugen werden? Die brauchen wir ja auch noch, ist mir eingefallen." Iris hatte es ja vermutlich recht einfach, Heinrich konnte nur auf Menschen vor Ort zugreifen, und da kannte er viele noch nicht lang genug um ihnen die Ehre des Trauzeugen zu überantworten. Blieb nur Schorsch, der immer wie ein Bruder für ihn gewesen war, und mit ihm Franken verlassen hatte. Sicherlich hätte Heinrich, wenn er noch in Franken gewesen wäre, den Trauzeugen eher nach Politischen Gesichtspunkten ausgewählt, aber er war nicht mehr in Franken. "Da SCHORSCH!" Heinrich rief er fast aus und lächelte dann übers ganze Gesicht. "Schorsch. Jawoll der machts. Und bei dir?" er war jetzt, wo das meiste geklärt war recht beschwingt und leicht. "Müssen wir sonst noch was klären? Bankett? "
 
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