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THEMA: Re:Das Leben im Reich
 
Alessia von Schoenbrunn

Schleswig
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Re:Das Leben im Reich      13.05.2018 17:02:11 --- 5 Monate her  
Der Tanz war zu Ende und Isenbard führte Alessia galant von der Tanzfläche und dann hinaus in den Garten. Dieser war um einiges ruhiger und die Abendluft war klar und frisch. Ein paar Schritte durch den mit Fackeln und Lichtern erleuchteten Garten würden nicht nur dem Gespräch gut tun. Dankend nahm Ali den Wein entgegen und gemächlich liefen sie den Weg entlang. Nach einem Schluck begann sie die Geschichte zu erzählen.

Zwischendurch setzen sie sich auf eine gut einsehbare Bank. Ab und an beobachtete Ali Isenbards Gesichtzüge und als sich die Geschichte neigte, lächelte sie leicht verlegen. "Wisst ihr, euer Vater hatte es sich nicht nehmen lassen und hat sich zum Teil selbst um meine Genesung gekümmert. Und nun ja, dabei haben wir uns näher kennen gelernt..." Kurz hielt sie inne, doch dann musste es halt auch raus. "... und wir haben geheiratet." Ihr Blick hatte sich nun an Isenbards Gesicht geheftet und sie war auf seine Reaktion gespannt.
 
Letzte Änderung: 2018/05/13 17:02 von Alessia von Schoenbrunn.
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Eliska von der March

Schleswig
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Re:Das Leben im Reich      13.05.2018 19:06:12 --- 5 Monate her  
Ja, ich bin mit der jungen Dame verwandt“ Ein vielsagendes Lächeln begleitete Eliskas Blick zu ihrer Base Zora. „Mittlerweile sind wir fast wie Schwestern. So führen wir die Geschichte fort“.
Sie war angenehm überrascht von Wilhelms recht einfühlsamen Worten. Er hatte bestimmt in seinem Leben bereits Verluste hinnehmen müssen, so wie er sie gewählt hatte.

Als er sich vorbeugte, tat Eliska es ihm gleich und war gespannt, was nun von ihm kommen würde. Sie musste schmunzeln wegen seiner Worte und seines hämischen Grinsens. Er verstand es, dieser Wolfkronen-Geschichte allein durch seine Mimik einen Hauch Unheimlichkeit einzuhauchen.
Habt Dank für Eure Worte. Das Schicksal wiegt schwer, doch ich blicke frohen Mutes in die Zukunft und werde mich von der Vergangenheit nicht hindern lassen. Ich hoffe, dass irgendwann der Name Von der March einmal so bekannt sein wird, dass er ebenfalls Verunsicherung auslösen wird. Aber bis zu diesem Zeitpunkt werde ich gerne diesen Trick nutzen“
Sie trank ebenfalls einen Schluck Wein und lächelte Wilhelm schmunzelnd an. „Natürlich … alles nur ein Gerücht“.
Sein Zwinkern machte sie ein wenig verlegen, was Eliska jedoch durch ein Lachen versuchte zu überspielen.
„Wenn Ihr nun mit einer anderen Dame tanzen möchtet, möchte ich Euch nicht davon abhalten. Im anderen Fall würde ich gerne etwas von Eurer Heimat erfahren“.
 
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Heinrich von Nürnberg

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Re:Das Leben im Reich      13.05.2018 23:48:55 --- 5 Monate her  
"Immerhin keine Ohrfeige und keine wirkliche Szene vor allen" Heinrich schmunzelte, wenn gleich Iris' Stimme und ihre Körpersprache zumindest rein äußerlich empört waren und auch keinen Widerspruch oder Widerstand duldeten. Er folgte ihr möglichst unauffällig.
Sie gingen in den Garten, es war eine schöne Nacht wie Heinrich erst jetzt wirklich bemerkte. Der Garten an sich war sehr schön mit einigen ruhigen Plätzen. Während er Iris auf der Suche nach eben einem solchen folgte, schnappte er hier noch den Duft von Fieder auf, er mochte Flieder, dort blühte der erste Holunder und erfüllte die nahe Umgebung mit Duft und überall dazwischen gab es duftende Rosen. Im vorbei gehen zupfte er eine weiße Rose von einem Rosenbusch, vielleicht konnte er damit Iris ertwas beruhigen, er hatte davon gehört.
Dann blieb Iris stehen, musterte kurz die Umgebunge und dann schlug es auch schon ein. Die Intensität stand der Ohrfeige, welche er diesem Kerl angedeien hat lassen in nichts nach, und es riss seinen Kopf mit.
Sie hatte voll getroffen, und selbst in einigen Minuten würde man noch immer das Ergebnis auf seiner Wange sehen können.
"Die habe ich wohl verdient" kam es aus seinem Mund hervor...schmeckte er da etwa Blut? "Warum kann ich nicht? ich habe es doch anscheinend getan, und selbst wenn du mir noch fünf oder 10 Watschn gibst, ist es nur ein sehr kleiner Preis, den ich gerne zahle für einen Kuss mit dir. Und jetzt da ich ihn gestohlen habe, müsstest du ihn dir schon zurückstehlen. Und nur damit du es weißt. Für mich war es etwas besonderes. Ich habe es gewagt, der Frau der mein Herz gehört und die dennoch so unglaublich weit über mir steht zu sagen und zu zeigen was Sache ist. Und wenn dein Ziehvater hier wäre, so wäre es mir egal. Weder er noch eine Armee würden micht davon abhalten. Und wenn ich im Duell gegen ihn antreten müsste um wieder in deine Nähe zu dürfen." Er machte einen Schritt auf sie zu, "Ich würde dir eine Rose schenken und ins Haar stecken." dann steckte er Vorsichtig die Rose hinter ihr linkes Ohr.
"Und dann würde ich deine Hände nehmen, so wie jetzt, würde dir dann sagen: Iris, es tut mir Leid daß ich dir deinen ersten Kuss gestohlen habe. Ich würde ihn dir zurückgeben, wenn ich könnte, aber er ist so tief und fest in meinem Herzen verwoben, daß du mir das Herz aus der Brust schneiden müsstest. Wenn du mir erlaubst, so würde ich aber versuchen deinen zweiten Kuss, zu dem zu machen was du dir erwartest." Er sah ihr fest in die Augen während er ihre Hände locker hielt und mit seinen Daumen über ihre Handrücken fuhr. Dann ließ er die Hand los, die sie brauchte, um auch seine andere Wange zu bestrafen. "Falls ich wieder, für mein Verhalten gemaßregelt werden muss."
 
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Iris Maria von Ortenburg

Bayern
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Re:Das Leben im Reich/Das Fest in Cham      15.05.2018 19:21:05 --- 5 Monate her  
Lange Sekunden sah sie Heinrich einfach nur an. Das war so typisch Mann, daß es ihr sämtliche Haare sträubte. Wie war sie nur in den Tagen ihrer gemeinsamen Reise auf die Idee gekommen, daß Heinrich die erwünschte Ausnahme der Regel war? Leicht seufzte sie, bevor sie leise zu sprechen begann.

"Du bist wie ein ungezogener Welpe. Natürlich kann er eine Lacke auf den Teppich vorm Kamin machen, es gehört sich aber nicht. Ja ich habe gemerkt, daß du mir einen Kuss rauben kannst, aber ob das ein gute Grund ist es zutun bezweifle ich." Iris hatte etwas Mühe, ihre zweite Hand zu befreien, bevor sie sich abwandte. Ihr Finger glitten zu der Rose in ihrem Haar. König Gero hatte offenbar keine Kosten und Mühen gescheut, zu dieser Jahreszeit einen schönen Garten präsentieren zu können. Vorsichtig löste sie die Blume aus ihrer Frisur und verzog leicht das Gesicht. Der Rosenstachel hatte ihre Haut geritzt und nun löste sich ein Tropfen roten Blutes.

Lange betrachtete Iris den Blutstropfen, doch dann saugte sie ihn einfach vom Finger und drehte sich wieder zu Heinrich um. "Würdest du dich nicht wie ein normaler Mann benehmen, hättest du gewusst, daß es nicht nur für dich ein besonderer Moment sein soll, sondern auch für die Frau, die sich den ersten Kuss viele Jahre für ihren Gatten oder bestenfalls für den Mann ihres Herzen aufgehoben hat. Du hast Glück, daß ich weiß, daß du auch anders kannst."

Die Rosenblüte in beiden Händen atmete Iris den süßen Geruch ein, bevor sie die Blüte an der Stickerei ihres Kleides befestigte und dann Heinrich fest musterte. "Du wolltest um mich freien. Das sei dir erlaubt. Zeige mir, daß du der Mann bist, auf den ich wartete. Der Mann, auf den ich mich verlassen, in dessen Armen ich mich fallen lassen kann. Der mich versteht und mir hilfreich zur Seite steht."


Du hast meinen Tag erhellt, jetzt bist du selbst ins Licht gegangen. Doch ein Teil von dir bleibt und ich werde den Teufel tun und diesen letzten Funken verglühen lassen, indem ich dich vergesse.

Und eine Stimme rief vom Himmel herab: Getrost sein darf, wer im Vertrauen auf Gott stirbt; er darf sich ausruhen von Arbeit und Leid und empfängt gewisslich den Lohn für alle Mühe. (Offenbarung14,13)
 
Letzte Änderung: 2018/05/15 19:21 von Iris Maria von Ortenburg.
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Zora Julynn von der March

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Re:Das Leben im Reich/Das Fest in Cham      15.05.2018 21:29:28 --- 5 Monate her  
Meine Worte schienen König Gero etwas aus seiner höfischen Fassung zu bringen. In seinem hübschen Kopf arbeitete es, vermutete ich, denn er war kurzzeitig still.
Nach einem Räuspern, er hatte sich wieder gesammelt, nahm er das Gespräch erneut auf, während auch der Tanz wieder intensiver wurde.
Ich war mir nicht sicher, ob ich den König richtig verstanden hatte, oder eher, ob er mich richtig verstanden hatte. Er sprach jetzt von einem Bund mit Mähren und, dass er grundsätzlich keine Einwände dagegen hätte. Wenn er dachte, was ich vermutete, dann hatte er mich gründlich missverstanden. Ich hatte ihm doch nur seine Frage ehrlich beantwortet, wie ich war oder vielmehr, wie ich mich selbst sah. Das sollte doch nicht gleichbedeutend sein mit einer Ehebund-Anfrage.
Plötzlich wurde mir unnatürlich warm und ich hatte den Eindruck, der Schweiß würde nur so in Strömen aus mir herausfließen. Ich lächelte ihn an, während sich nun in meinem Kopf allerhand tat. Ich würde dieses Missverständnis aufklären müssen. Sofort! Nein, nicht sofort, schließlich galt es, Geros Laune an diesem besonderen Abend schadlos zu halten.
„Ihr habt Recht, hier ist nicht der geeignete Ort für derlei Gespräche. Wo und wann darf ich Euch Morgen aufsuchen?“ fragte ich ebenso leise, wie der König zu mir gesprochen hatte.

Zugegebenermaßen schmeichelte es mir dennoch, dass sich Gero grundsätzlich eine Ehe mit mir vorstellen konnte. Und was sie alles für mich bedeuten würde! Welche Möglichkeiten ich haben würde! Ich würde mich für mehr Bildung und mehr Gesundheit für unsere Völker einsetzen. Welche Länder ich sehen würde auf unseren Reisen, welche feinen Speisen mein Gaumen kosten dürfte...
Königin Zora Julynn! Das klang gut.
Kurz legte ich meine Aufmerksamkeit auf meine Hand, die von Gero gehalten wurde. Auch das fühlte sich gut an. Seine Nähe wurde zunehmend angenehmer.
Eine Nacht zum Nachdenken blieb mir noch, ob ich das Missverständnis aufklären wollte.
 
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Heinrich von Nürnberg

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Re:Das Leben im Reich/Das Fest in Cham      15.05.2018 23:48:52 --- 5 Monate her  
Etwas enttäuscht war Friedrich. Er hatte gehofft sie würde ein klein wenig mehr Abenteuerlust, die sie als Maria gezeigt hatte, an den Tag legen und das was geschehen war nicht so kaltherzig abtun, nun war sie wohl die Herzogin. Er hatte einen Fehler gemacht, ja. sie in der Öffentlichkeit zu küssen war vielleicht nicht schicklich gewesen aber es war nur ein Kuss. Heinrich war verwirrt, wie sollte man sonst jemandem sagen, was man fühlte, aber die Worte nicht über die Lippen kommen mögen, weil sie weg gewischt waren, von dem Drucheinander im Kopf und im Bauch? Ihre harten und kalten Worte trafen ihn dort hin wo es richtig weh tat. Aber nicht mit ihm, er ließ sich nicht gerne mit Füßen treten. Er schluckte tief, sog etwas von ihrer Eiseskälte ein und versuchte damit alles was gerade noch gewesen war zu einzufrieren.
Er setzte ein starres Gesicht auf
"So kalt wie du gerade bist, verzeiht... So kalt wie eure Hoheit nun zu belieben scheint, hätte ich mir lieber eine Ohrfeie zu erhalten gewünscht, der Schmerz säße nicht so tief." Seine Mimik wechselte von einer Distanziertheit hin zu erwar vorwurfvolleren. "Ich weiß nicht wie der erste Kuss sein soll, ich bekam meinen von einer Dirne, welche mir mein Herr, dem ich als Knappe diente, nach einer gewonnenen Schlacht gab, damit ich zum Manne werde. Euch zu küssen erschien mir gerade so richtig, wie es richtig ist, das Glaubsnbekenntnis in der Messe zu sprechen. Ich finde es schade, dass Ihr...du...Ihr den Kuss nicht schön fandest. Er war nicht besonders Gut, ja das mag sein, doch ich fand ihn schön, es war der schönste Kuss den ich bisher gegeben habe, weil er ehrlich war, von Herzen. Aber das kannst die Herzogin in dir..Euch, die einen Panzer aus Eis um dein Herz gelegt hat, nicht verstehen und will es nicht haben. Ich hatte gehofft durch mein reizen, ich hätte euch einen Kuss gestohlen, etwas mehr von der Maria Iris, die ich etwas kennenlernen durfte, heraus zu holen, doch vielleicht war ales nur Schein, und die Iris welche ich als Maria kannte gibt es garnicht, alles nur Schein und Scharade" Er fing an in kleinen Schritten auf und ab zu gehen.
"Ich weiß nicht was du dir erhofft hast? Vielleicht etwas mehr Walther von der Vogelweide? Ein Ritter auf einem Schneeweißen Roß in strahlender Rüstung kommt an dein Fenster geritten und singt dir gar schöne Minnelieder, und dann irgendwann käme es zu einem ersten scheuen Kuss unter einem Rosenbogen? Ich weiß es nicht. " Er stoppte und sah sie an. "Alles was ich weiß, ist, dass ich den fast schon unerträglichen Wunsch habe bei euch zu sein."
Seine Gesten, Mimik und Stimme wechselten, von Verwurfsvoll, verzeifelt hin zu etwas was eher resigniert war. "Ich weiß auch nicht was die Herzogin von mir möchte? Wie soll ich denn sein? Eigentlich wollte ich nur ich sein, versteht ihr, Herzogin? Das was vorhin passiert ist, das war ich! Ich wusste nicht mehr, was ich sagen sollte, ich konnte nichts mehr sagen, die Worte waren weg, und ihr wart so Nah, und es fühlte sich so richtig an, euch das mit dem Kuss zu zeigen, was ich mit Worten nicht sagen konnte. Ich kann ihn nicht zurück nehmen und auch euch nicht euren ersten Kuss zurückgeben, es tut mir aufrichtig leid, dass das was sich für mich soooo richtig angefühlt hat, in Euren Augen so falsch und schlecht, ist. Ich wollte euch, euren Traum nicht zerstören, und doch, kann ich es nicht ungeschehen machen, so sehr ihr euch das auch wünscht."
Er ließ sich auf die Bank neben ihnen war sinken senkte den Kopf und sagte mit leiser Stimme. "Ich dachte es wäre richtig ich zu sein... aber jetzt weiß ich, dass es falsch ist, zu sein. "
Er stand wieder auf "Meine Herzogin, ich würde freiwillig für die Maria von gestern noch, nach Würzburg marschieren und die von Felben Sippe mit blosen Händen auslöschen. Ich würde liebend gerne für sie barfüßig nach Rom pilgern, sie bräuchte nur den Wunsch zu äußern. Für euch, die die ihr gerade eben seid, würde ich diese Dinge ebenso machen, aber nicht weil es euer Wunsch ist, sondern euer Befehl, weil es mir die Herzogin aufgetragen hat.
Verstehst Ihr nicht? Deine Titel sind mir schnurz und nichtig? Ich möchte nicht um die Herzogin freien, weil sie einen Mann braucht, weil es sich so gehört, ich möchte auch nicht die Herzogin heiraten. Nur damit das Volk befriedigt ist, damit die Gerüchte um Iris und Dorian aufhören, damit Götz und Charlotte heiraten können. Ich möchte um dich, liebste Iris freien, ich möchte dich lieben, ich möchte bei dir sein, ich möchte dir nach einem langen Tag voller Staatsgeschäfte die Füße massieren. Und wenn du es wünscht werde ich einen Gletscher in die Hölle umleiten, damit sie zufriert. Wenn Ihr, meine Herzogin, lieber jemanden an eurer Seite haben wollt, der immer gut funktioniert, ordentlich nach dem Protokoll seinen Dienst versieht, kann ich das gerne machen, ihr müsstet es mir nur befehlen und ich würde es sogar mit Herzblut ausführen, denn ich kann, so sehr ich es auch seit euren Worten versuche, meine Gefühle nicht so einfach bei Seite lassen, aber ich verspreche, ich werde es so gut es geht versuchen.
" Er stellte sich nun hin wie ein Soldat "Und nun erwarte ich eure Befehle meine Herzogin."
 
Letzte Änderung: 2018/05/15 23:50 von Heinrich von Nürnberg.
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Wilhelm von Wolfkrone

Meißen
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Re:Das Leben im Reich/Das Fest in Cham      16.05.2018 13:49:25 --- 5 Monate her  
"Oh, in diesem Fall werde ich euch gern etwas etwas von Meißen und und Miriquidi erzählen. ", er suchte die Markgräfin im Raum, konnte sie aber auf die Schnelle nicht erblicken.
"Früher war mal ein Rabenstein der Markgraf!", er blickte Richtung König. "Ich fürchte ich kann nur über ein paar Gebiete mein Wissen wiedergeben und nicht über alles.", er überlegte kurz wie er anfangen sollte.
Miriquidi ist vor allem für seine Gerberei bekannt, aber es gibt auch einige Bergbauminen. In den Wäldern finden sich noch viele Wölfe, aber solange man sie in Ruhe lässt, tuen sie einem Nichts.
Ich muss wohl nicht erwähnen, dass das daran liegt, dass die Jagd im 'Einflussgebiet' der Wolfkrone auf Wölfe verboten ist.
Wenn ihr ganz viel Glück habt, dann trefft ihr einen Wolf der sich streicheln lässt. So sind schon einige Wolfkrone zu einem treuen Heimtier gekommen."[/color], er machte kurz eine Pause und überlegte weas er noch erzählen könnte.
Früher gab es auch öfters Falken die in Miriquidi am Himmel zu erblicken waren, aber inzwischen sieht man sie deutlich seltener.
Ich bin mir sicher das hat irgendetwas mit meiner Mutter und ihrer beinahe fanatischen Abneigung gegenüber der Felbenfamilie zu tun."
, er räusperte sich kurz verlegen.
"Wenn ihr mehr Geschichten über die Wolfkrone hören wollt, dann gibt es keinen besseren Ort als die örtliche Schenke um die neuesten und besten Gerüchte und Geschichten zu hören.
In Miriquidi ist es eher ruhig, was an seiner guten strategischen Lage liegt. Die letzten Kämpfe in diesem Gebiet liegen... weit zurück.
Die meisten Kämpfe und Schlachten finden entweder im Norden in Doberlug mit Schleswig statt oder zur Hochzeit der Franken im Südwesten hier in... diesen...Regionen..."
, beim letzten Teil sprach er etwas langsamer ehe er realisierte was er da sagte.
"Ich befürchte ich bin nicht besonders gut darin über die Heimat wissenswerte oder spannende Dinge zu erzählen... Gibt es vielleicht etwas im Speziellen was ihr wissen wollt?"
 
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Iris Maria von Ortenburg

Bayern
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Re:Das Leben im Reich/Das Fest in Cham      16.05.2018 17:42:22 --- 5 Monate her  
Tief seufzte Iris, bevor sie lange Augenblicke schweigend auf den Boden starrte, doch dann straffte sie die Schultern und sah Heinrich direkt an. "Die Frau, die du kennenlernen durftest und die ach so kalte Herzogin sind zwei Seiten der selben Medallie. Nur zuhause oder innerhalb der Herzogsgarde wirst du Maria erleben. In Situationen wie jetzt, wo es nicht nur um einen schönen Abend, sondern um die diplomatische Präsentation eines ganzen Volkes geht, da kann ich nicht ich sein.

Hier kann ich nur die bayrische Herzogin sein. Stets so handelnd, wie es wahrscheinlich das Beste für meine Untertanen, für mein Volk ist. Und wenn das bedeutet, nicht selbst um die Königskrone zu kämpfen, sondern nur den Konkurrenten zu testen und einzuschätzen, dann ist das so. Wenn es von Vorteil ist, daß der König manipuliert wird, werde ich ihn manipulieren.

Ich hatte heute Mitleid mit dem Mädchen, ja, aber wenn es nicht gepasst hätte, hätte ich mich nicht eingemischt und sie nicht zu Dorian bringen lassen. Aber es erschien mir als gute Gelegenheit, ein gutes Licht auf Bayern fallen zu lassen. Immerhin werden wir skeptisch beäugt, seit es die Probleme mit Franken gibt.

Als Herzogin bin ich wahrscheinlich nicht anders wie der von Felben, nur daß ich den Weg des Schwertes nur im äußersten Notfall gehe und mich sonst anderer Mittel bediene. Zuhause auf dem Lehen meines Ziehvaters oder dem angrenzenden Lehen meines Vaters oder in Ingolstadt kann ich einfach Frau sein. Die Bayern und Bediensteten der Lehen kennen mich so ziemlich wie ich bin. Die Herzogin ist die echte Scharade."


Unruhig begannen ihre Finger mit der Stickerei an ihren Ärmeln zu spielen, doch dann schloss sie kurz die Augen. Sie musste sich unbedingt beruhigen. Wie sollte sie den Ruf der alles durchdenkenden und ruhigen Frau weiter aufrecht erhalten, wenn sie jetzt in Tränen ausbrach oder einen weiteren Gefühlsausbruch hatte? Das ging ja gar nicht. Überhaupt nicht. Langsam beruhigte sich die blonde Herzogin und blickte wieder zu Heinrich. "Denkst du, du kommst mit der Herzogin zurecht? Denn ohne sie gibt es mich nicht."


Du hast meinen Tag erhellt, jetzt bist du selbst ins Licht gegangen. Doch ein Teil von dir bleibt und ich werde den Teufel tun und diesen letzten Funken verglühen lassen, indem ich dich vergesse.

Und eine Stimme rief vom Himmel herab: Getrost sein darf, wer im Vertrauen auf Gott stirbt; er darf sich ausruhen von Arbeit und Leid und empfängt gewisslich den Lohn für alle Mühe. (Offenbarung14,13)
 
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Eberwein von Kuckuckstein

Freie
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Re:Das Leben im Reich      16.05.2018 22:38:27 --- 5 Monate her  
„Ein Weiberheld?“
„Ganz richtig, ein Weiberheld“
Dachte ich mir, als der junge Griebstein meine Worte erwiderte.

Seinem Grinsen entnahm ich, dass ihm das Gesagte gefiel. Doch ich schätzte das war ganz normal so. Welcher Kerl wäre das nicht gern? Ein Weiberheld. Frauenschwarm. Ich schüttelte mir den Gedanken schnell wieder aus dem Kopf denn sonst würde ich wohl in tiefste Melancholie verfallen. Was Frauen angeht schien ich es wesentlich schwerer zu haben als er...

Erleichtert aber niedergeschlagen stellte ich fest, dass Mattheo meine Entschuldigung annahm aber mir nicht weiter helfen konnte. Ich schien seiner Schwester eine zu große Demütigung zugefügt zu haben, als dass sich das Geschehene einfach beheben ließe. Stumm und ebenso ratlos nickte ich ihm zu während ich mir des warmen Rinnsals in meinem Gesicht gewahr wurde. „Eberkacke!“ dachte ich nur. Das bisschen körperliche Anspannung, mit dem dieser innerliche Ausruf einherging genügte bereits um mir nur allzu schmerzlich die Stellen zu verdeutlichen an denen er mich getroffen hatte. Ich atmete schwer und stellte fest, dass auch Mattheo einen gewissen Durst zu verspüren schien. Er richtete sich auf und half mir so gut er konnte. Unter den erlittenen Blessuren stöhnten wir beide mit jeder der anstrengenden Bewegungen und stellten uns an wie zwei in die Jahre gekommene, vom Krieg gezeichnete Veteranen bei einem herzlichen Wiedersehen. Wacklig und unbeholfen.

Seine Feststellung zu meinem Zustand konnte ich ehrlicherweise nur erwidern. „Ich möchte dir ja nicht zu nahe treten, aber ja. Du siehst auch reichlich beschissen aus!“ Ein Lächeln huschte über meine Lippen und gleich darauf krümmte ich mich erneut gestraft vom Schmerz. Beinahe willenlos zog ich dem jungen Griebstein hinterher zum Karpfenteich und entledigte mich anschließend ebenfalls meiner Übergewandung. Es war einfach das vernünftigste, was wir in diesem Moment tun konnten. Schadensbegrenzung.

Wir begaben uns wieder hinein in den Festsaal. Ich humpelte noch immer deutlich. Mein Knöchel unterdessen war beinahe Taub vor Schmerzen und so spürte ich bald nur noch das Pochen meines Herzschlages am anderen Ende meines Körpers, welches mir verriet, dass der Fuß noch dran war. Die Wärme, die von meinem Fuß ausging verriet mir allerdings auch, dass die Verletzung kräftig am Anschwellen war. Wer weiß würde ich morgen überhaupt noch auftreten können. Aber gut… wir hatten es also lediert aber den unschönen Zustand zumindest kaschiert wieder in den Festsaal hineingeschafft. Wer uns auf unserem Weg genauer betrachtete warf uns zumeist abschätzige oder erschrockene Blicke zu. Auch wenn ich vor der Zeit im Freien eben einen derbe vernebelten Verstand mein Eigen nannte... Eine der in diesem benebelten Zustand getroffenen Feststellungen behielt ihre Gültigkeit: Dieses Fest war eine verflixt nochmal verklemmte Ansammlung schnöseliger… …schnöseliger… mir fehlten ganz einfach die Worte doch wir bewegten uns inmitten dieser spießigen Gesellschaft. Als hätten sich die edlen Herren Ritter noch nie in einem Kräftemessen versucht und die holden Fräulein noch nie eben jenen streitenden Recken zugejubelt, aufdass ihnen der Siegreiche der beiden den Hof machen würde...

Immer noch etwas wackelig auf den Beinen schnappte ich mir den erstbesten Krug kühlen Bieres und wandte mich Mattheo zu. Josefina konnte ich nicht entdecken. Was sollte ich für ein Gesprächsthema wählen? Ich entschied mich vorerst den Versuch zu wagen den unschönen Vorfall zu umschiffen und auf eine andere Frage auszuweichen: „Die Frau bei deinem Vater… wer war das?“ Es tat mir schon fast leid für Mattheo aber der Durst ließ mich ihm schnell zuprosten und schon setzte ich zum ersten tiefen Schluck an. Schnell stellte ich fest, dass das Trinken trotz aller Wehwehchen erstaunlich gut von der Hand ging. Wenigstens etwas.
 
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Isenbard von der March

Schleswig
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Re:Das Leben im Reich      17.05.2018 13:06:01 --- 5 Monate her  
Sichtlich berührt hörte Isenbard Alessias Worten zu, wie sie in die Donau gestürzt, von ihrem Leibgardisten auf eine kleine Sandbank gerettet wurde und dann mit ansehen müsste, wie der Mann ertrank.
"Gott sei es gedankt, dass mein Cousin und mein Vater Euch von der kleinen Insel retten und Euch gesund pflegen konnten" sagte Isenbard an Alessia gewandt, als sie ihm alles erzählt hatte.

Seine Gedanken wanderten für einen Moment in die Vergangenheit. In die Zeit, in der sein Vater Norbert seine Frau und Isenbarts Mutter Dusana gepflegt hatte, da diese unheilbar erkrankt war. Über Wochen und Monate hatte er an ihrem Bett gesessen und war für sie da gewesen.
Er bewunderte diese Geduld und Fürsorge seines Vaters.

Als Alessia vorsichtig von der Heirat zwischen ihr und Isenbards Vater berichtete, wurden seine Gedanken wieder ins Hier und Jetzt katapultiert.
Er liess sich neben ihr auf die Bank sinken, um einen Moment später wieder auf zu stehen und ein paar Schritte zu gehen. Dabei machte er zwei Versuche, das Wort zu ergreifen. Doch fand er nicht die richtige Formulierung.
Er drehte sich dann energisch um, ging auf Alessia zu und griff locker ihre Hände.
"Ich danke Euch, dass Ihr Euch, ob des grossen Altersunterschiedes, für meinen Vater entschieden habt. Er hat noch einige glückliche Jahre an der Seite einer lieben Frau verdient. Und ich danke Euch, dass Ihr es mir erzählt habt. Es wäre die Aufgabe meines Vaters gewesen".

Es schmerzte Isenbard, dass er diese schöne Nachricht nicht von seinem Vater erhalten hatte. Dieser hatte aber wohl seine Gründe dafür, wie ihm Isenbard zu Gute halten wollte.
Er hob seinen Becher und richtete seinen Blick auf die Frau seines Vaters.  "Auf Euch und meinen Vater. Mag das Schicksal euch gewogen sein und der Herr euch noch viele gemeinsame Jahre geben" .
 
Letzte Änderung: 2018/05/17 13:10 von Isenbard von der March.
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