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THEMA: La Familia di Gonzaga
 
Luigi di Gonzaga

Ostmark
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graphgraph
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La Familia di Gonzaga      06.12.2017 15:18:58 --- 5 Tage, 5 Stunden her  
Es war eine Schande Viel mehr vermochte Luigi nicht dazu zu sagen. Die Handlanger der Gläubiger hatten allen Besitz der sich uch nur irgendwie zu Geld machen ließ, aus dem Anwesen seiner Familie in mantua geschafft und dort auf offener Straße wurde nun sein und das Leben einer einst so stolzen Familie feilgeboten.

Sein Vater hatte in den letzten Jahrzenten durch vielerlei Fehlinvestitionen dafür gesorgt, dass der Familie nicht ein müdes Stück Silber geblieben war. Dennoch weigerte sich der stolze Graf Alfonso di Gonzaga auch nur im Geringsten seinen Lebenstil anzupassen und schaffte es mit dem Familiennamen allein Kredite anzuhäufen die ihn für weitere Jahre über Wasser hielten. Luigi hatte von all dem nichts mitbekommen. Jung und naiv wie er war glaubte er Gott selbst hätte seiner Familie alles Geld übertragen, um auf ewig ijn Glückseeligkeit und Luxus zu schwelgen. Erst als die ersten Bediensteten das Haus verließen und die ersten Möbel sowie Landstücke verkauft wurden, bemerkte er das etwas im Argen lag.

Als dann seine Mutter und seine beiden Geschwister Maria und sein älterer Bruder Vitorio an einem Fieber starben, weil sich kein Medicus erweichen ließ auf Kredit zu wirken, entschloß er sich seinem Vater unter die Arme zu greifen. Doch was sollte er tun? Er war gerade 15 Jahre alt geworden und konnte bis auf trinken, rumlungern und Ärger aushecken nur noch fechten und reiten. Damit ließe sich kaum Geld machen.
Sein Vater, melankolisch und antriebslos durch den Verlust seiner Frau und seiner Kinder, gab sich mehr und mehr dem Trinken hhin und zechte Tag um Tag, bis er eines Abends in einer Gasse, man vermutete während eines Streits, erstochen und anschließend vor die Rotonda di San Lorenzo geworfen wurde. Letzteres war für Luigi ein Zeichen, dass es ein Glöäubiger sein musste.

Nun stand er da und hoffte, dass bei dem Verkauf des Anwesends und des Familien Hab und Guts genügen rausspringen würde, damit er wenigstens die schäbigen Kleider am Körper behalten durfte, die er im Moment trug.

Der Vogt und ein bediensteter des Palastes schritten alles ab und sprachen mit den vielen Gläubigern um anschließend zu ihm zu treten und mit gekonnter Arroganz berichteten.

Luigi di Gonzaga, die bekannten Schulden eurer Familie sind beglichen. Es steht euch frei zu gehen mit allem übrigen was ihr in dieser Kiste dort seht. Da ihr keine Bleibe und kein Geld besitzt werdet ihr als Herumtreiber der Stadt Mantua verwiesen. Persönlich möchte ich euch sagen, dass es eine Schande ist, den Fall einer so angesehenen Familie wie der euren zusehen zu müssen, jedoch wenn der Winter früh und hart wird werdet ihr den Namen Gonzaga wohl in ein baldiges kaltes Grab führen Junge. Und nun geht.

Das Lächeln hätte er ihm gerne aus dem Gesicht geschnitten. In der Tunika schloss sich sein Griff immer fester um den langen Dolch, den er vor den Gläubigern versteckt hatte, doch hätte ihn das wohl wirklich früh in ein kaltes Grab gebracht. Also nahm er die Kiste und ging zum Friedhof um dort von seiner Familie abschied zu nehmen.
Die Familiengruft war prunkvoll und zeigte den einztigen Stolz der Familie. Engel, Teufel und Dämonen lieferten sich ein Stelldichein an den Säulen und Giebeln während Fresken von Schlachten zeugten in denen sich die Gonzagas hervor taten. Er pflückte einer der Kornblumen die auf der Wiese vor dem Grabmal standen und legte sie auf das Grab seiner kleinen Schwester. Eine Träne rollte ihm über die Wange, doch schnell wurde sie mit einer wütenden Handbewegung weggewischt. Hier vor dem Zeugnis, dass seine Familie aus Kriegern zu reichen Adeligen wurde packte ihn jähe Wut und er schwor sich und den Gebeinen seiner Familie:Was einmal funktioniert hat wird wieder funktionieren. Ich werde mich in den Dienst eines Hauses stellen und aufsteigen. Ich werde den Namen Gonzaga wieder mit Ehre erfüllen und unsere Feinde und all jenen, die uns verachten, in Furcht unseren Namen aussprechen lassen.

So nahm er sein Hab und Gut und machte sich auf den Weg nach Osten, wo er hoffte einen neuen Herrn zu finden und wo er weit genug von der Schande seiner Familie weg war.
 
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Luigi di Gonzaga

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graphgraph
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Re:La Familia di Gonzaga      09.12.2017 05:58:29 --- 2 Tage, 14 Stunden her  
Solch ein Leben auf der Straße war härter als sich Luigi gedacht hatte. Schon nach 3 Tagen konnte er dabei zusehen wie seine äußerst edel wirkenden Wildlederstiefel sich aufzulösen schienen. Erst löste sich die Sohle, dann zerfiel auch der Rest des Schuhs und war das erste Opfer der Straße. Jene war nur der traurige Rest einer von den Römern gepflasterten Straße, doch die Vernachlässigung und die Kriege der Vergangenheit sowie unzählige schwere Fuhrwerke ließen sie wie einen Acker nach dem Pflug aussehen, durchsetzt mit Steinen.

Seine Schuhreste an der Verschnürung zusammengebunden und um den Hals tragend, lief Luigi solange bis seine Füße blutig waren. Gut 20 Meilen vor Verona legte der junge Gonzaga daher eine Pause ein und versuchte aus seinen Schuhen eine provisorische Sohle zu binden. Doch sein Talent dafür war eher schlecht. Wenigstens hatte er ein Feuer zum laufen gebracht und ein paar Wachteleier und Spatzen aufgebracht um sich ein karges Mahl zu bereiten. Während das Abendessen über dem Feuer garte sah Luigi einen dunklen Schatten zwischen zwei nahen Bäumen stehen. Keine Bewegung war zu erkennen und die Gestalt schien ihn zu beobachten. Er rieb sich mit einer Hand die schmerzenden Fußsohlen um so davon abzulenken das er seinen Dolch auf seinen Schoß legte. Dann rief er dem Schatten zu.

Ihr dort kommt doch ans Feuer. Damit ich euch sehen kann und ihr euch etwas wärmen könnt. Die Nacht bricht heran und es wird sicher bald kälter.

Natürlich war es in Italien nicht häufig der Fall das es seh kalt wurde doch hier ne der Alpen wurden durch Wind und Wetter kalte Nächte immer erwartet.
Der Schatten schritt langsam auf ihn zu und bevor Luigi etwas genaues erkennen konnte, drehte der Fremde seinen Kopf zum Feuer und verbarg so ein Gesicht im Schatten seiner großen Kapuze.

Moos.
Ein seltsamer Name aber gut ich heiße Luigi.
Ich heiße nicht MOOS. Ihr sollt euch welches unter die Sohlen binden bevor ihr weiter geht das Schützt eure Füße. Wenn ihr ein Schaf habt dann nehmt Wolle.

Während er dies ausführte, nahm der Fremde sich ein Wachtelei und einen der Spatzen und schlang beides herunter.

Dort wo ich aufwuchs stellt man sich vor bevor man das Essen eines anderen isst.
Weiter kauen und mit vollem Mund sprach der Gast ohne weitere Rührung.
Dort wo ich aufwuchs, tötet man denjenigen dessen Essen man verspeisen will.

Ein Moment der Stille und dann brachen beide in Gelächter aus.

Du hast lang auf dich warten lassen mein Freund.
Es war Luigis treuer Freund aus Kindertagen, der ihm stets wie ein Bruder war, der sich genähert hatte. Der Treffpunkt hier vor Verona war der verabredete. Hier fanden die beiden auf einer ihrer vielen Vergnügungsreisen nach Verona eine alte und vertrocknete Zysterne wo sie für diese Nacht unterkommen würden nachdem sie gegessen hatten, um am nächsten Morgen in Verona einige Schulden einzutreiben und auch einige Gefallen.
 
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